10sep2011

Betriebsfest bei Rippert

Blick geht zurück mit historischem VW-Bulli T2

Herzebrock-Clarholz (ds). „So sind die 1967 zur Montage gefahren“, blickt Thomas Rippert auf einen VW-Bulli T2 aus der entsprechenden Modellreihe. Denn schon in den Anfangszeiten der Rippert Anlagentechnik, die 1966 durch Paul Rippert gegründet wurde, musste „das, was in Clarholz produziert wurde, zum Kunden.“

Zum Betriebsfest am Samstag präsentierte der Geschäftsführer und Sohn des Firmengründers einen besonderen Pritschenwagen. „Etwas Schönes aus der alten Zeit“, hatte er als Überraschung versprochen. Mit Franz-Josef Hagemann am Steuer und Egbert Hartmann auf dem Beifahrersitz fuhren zudem zwei Mitarbeiter der ersten Stunde das Gefährt. „Wir stellen ihn jetzt erstmals der Öffentlichkeit vor“, freute sich Thomas Rippert über den Anlass, den instand gesetzten und als historisches Gefährt angemeldeten Bulli zu zeigen. In Rippert-Blau und mit dem ersten Firmenlogo auf den Türen versehen, lässt er ahnen, wie Mitarbeiter und Chef Anfang der 70er-Jahre auf Montage unterwegs waren. Mit 50,2 PS bringt er es auf 110 Stundenkilometer in der Spitze. „Damit wurde bis nach Bayern und zurück gefahren“, erzählte Thomas Rippert. Und nicht nur das: „Mit so einem Bulli ging es auch für uns als Familie sonntags morgens nach Lette zur Kirche.“ Mit ihm freuten sich die zahlreichen Gäste über das Original aus dem Jahr 1970, das zukünftig zu Festivitäten und zu Dekorationszwecken Verwendung findet. Ab dem Mittag ging es auf dem Firmengelände von Rippert an der Paul-Rippert-Straße zu wie im Bienenstock: Über den Tag verteilt rechnete das Unternehmen mit gut 1.000 Besuchern. Thomas Rippert begrüßte Kinder, Mitarbeiter, Familien, Pensionäre und Nachbarn. In der Rückschau auf die vergangenen Jahre stellte er fest, dass seit dem letzten Betriebsfest 2008, das anlässlich der Einweihung der neuen Hallen stattgefunden hat, viel passiert sei. „Ich hoffe, Sie haben schon Gelegenheit gefunden, einen Blick in die neuen Fertigungshallen zu werfen.“ Er machte kein Geheimnis daraus, dass der Bau des neuen viergeschossigen Bürogebäudes zeitlich etwas nach hinten verschoben wird. Die gute Auftragslage lässt das Unternehmen derzeit andere Prioritäten setzen. Er dankte allen Helfern und wünschte einen wunderschönen Nachmittag. Und insbesondere die jungen Gäste, die Thomas Rippert als erste begrüßte, konnten sich wohlfühlen: Bungee Jump, Eurotramp, Karrussell, Scat-Anlage, Sandkasten und mehr standen zu Verfügung. Musikalisch waren die „Rocketeers“ mit von der Partie und sorgten mit flotten Rhythmen und flotten Sprüchen für Unterhaltung.

Der Pritschen-Bulli in Rippert-Blau
Der Pritschen-Bulli in Rippert-Blau mit (v.l.) Egbert Hartmann, Thomas Rippert und Franz-Josef Hagemann