07sep2012

Rippert macht am Ausbildungstag Mut

Rippert macht am Ausbildungstag Mut
Gesellschafter Thomas Rippert ist es ein Herzensanliegen, seine Firma für junge Menschen zu öffnen, ihnen die Produktionsabläufe sowie die Arbeit der 350 Angestellten zu zeigen und den Schülern damit die Schwellenangst zu nehmen. Ein Vielfaches an Bewerbungen nach dem ersten Ausbildungstag bestätigte Rippert. Und das Unternehmen setzte einpositives Zeichen. Trotz Eurokrise gab es 13 Schulabgängern einen Ausbildungsvertrag. Damit beläuft sich die Zahl der Lehrlinge für die Berufe Verfahrensmechaniker, Elektroniker, Konstruktionsmechaniker und Technischer Produktdesigner aktuell auf 41. Außerdem beschäftige der Betrieb im Laufe des Jahres 80 Schulpraktikanten, so Rippert. Er fügte noch ermutigend hinzu: „Bis jetzt haben wir alle Auszubildenden übernommen.“ Von den Schulen in Beelen, Harsewinkel, Herzebrock, Oelde und Rheda-Wiedenbrück wurden die Jugendlichen im Alter von 14 bis 15 Jahren gestern mit gemieteten Bussen abgeholt und auf das Firmengelände gebracht. Zusammen mit ihren Lehrern nahmen die Mädchen und Jungen in der Verladehalle Platz, wo genügend Tische und Bänke aufgestellt waren. Thomas Rippert begrüßte seine Gäste und erläuterte mithilfe eines Films, was die Firma herstellt und in die ganze Weltliefert: Lackier- und Filteranlagen sowie Industrieventilatoren. Die jungen Besucher staunten nicht schlecht, als sie hörten, dass mit Lackiermaschinen von Rippert außer Möbeln sogar Rasierapparate, Fernsehgehäuse, Skihelme und Traktoren die richtige Ober?äche erhalten. Und wieviel kostet beispielsweise eine Lackieranlage für Motorradhelme? „Drei Millionen Euro“, bezifferte Abteilungsleiter Thomas Lanz. Die Reaktion der Schüler: ein langgezogenes „Ooohhh“. Es durfte noch so manches Mal gestaunt werden, als sich die Klassen jeweils mit einem Rippert-Mitarbeiter und einem Auszubildenden auf die Tour durch die Abteilungen begaben. So war auch zu erfahren, dass die Technischen Zeichner an ihren Computern dreidimensional planen – und dabei Radio hören dürfen. Bevor es per Bus wieder zu den Schulen ging, waren die jungen Gäste eingeladen, sich am Pizzawagen zu bedienen und die Auszubildenden sowie die erfahrenen Experten mit Fragen zu löchern. Wie klappt es mit der Bewerbung? Wertvolle Hinweise enthielt auch der USB-Stick, den jeder Besucher geschenkt bekam.

Thomas Rippert begrüßte die rund 270 Schüler
Thomas Rippert begrüßte die rund 270 Schüler
Thomas Lanz zeigt den Betrieb
Thomas Lanz zeigt den Betrieb